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Uberprufung

Errichtungsvorschriften für Blitzschutzanlagen

werden grundsätzlich gemäß der jeweilig geltenden Elektrotechnikverordnung für rechtsverbindlich erklärt und sind daher bei der Errichtung, Prüfung und Instandsetzung von Blitzschutzanlagen anzuwenden. In den letzten Jahren waren folgende Errichtungsbestimmungen als verbindlich erklärt:

ÖVE – E 49/1988 – Blitzschutzanlagen: für diese Norm  wurde mit der Elektrotechnikverordnung 2002 – ETV 2002 – BGBL 222/2002 ; Anhang II die Verbindlichkeit aufgehoben. Das bedeutet, dass bis zum Juli 2002 diese  Blitzschutznorm verbindlich anzuwenden war.
ÖVE/ÖNORM E 8049-1: 2001-07-01 – Blitzschutz baulicher Anlagen – Teil 1; Allgemeine Grundsätze: diese Norm wurde mit der Elektrotechnikverordnung 2002 – ETV 2002 – BGBL 222/2002, Anhang I verbindlich erklärt. Diese Verbindlichkeit wurde mit der Elektrotechnikverordnung 2002/A2 – ETV 2002/A2 – BGBL 223/2010, Anhang II wieder aufgehoben. Das bedeutet, dass bis zum 12.7.2010 diese Norm verbindlich anzuwenden war. ÖVE/ÖNORM EN 62305-3: 2008-01-01 – Blitzschutz – Teil 3: Blitzschutz von baulichen Anlagen und Personen: diese Norm wurde mit der Elektrotechnikverordnung 2002/A2 – ETV 2002/A2 – BGBL 223/2010, Anhang I verbindlich erklärt. Diese Verbindlichkeit ist aktuell.

Geltungsbereich der Normen:

Vor Juli 2002: ÖVE – E 49/1988
Juli 2002 bis Juli 2010: ÖVE/ÖNORM E 8049-1
Ab Juli 2010: ÖVE/ÖNORM EN 62305-3

Übergangsbestimmungen gemäß §5 (1) Elektrotechnikgesetz sind in dieser Aufstellung nicht berücksichtigt.

Prüffristen für Blitzschutzanlagen:

Die Zeiträume für wiederkehrende Prüfungen von Blitzschutzanlagen sind in der Elektroschutzverordnung 2012  – ESV 2012 – BGBL 33/2012 geregelt. In dieser wird verordnet:

§7 (2):  Arbeitgeber/Innen haben dafür zu sorgen, dass Blitzschutzanlagen in regelmäßigen Zeitabständen von geeigneten fachkundigen und hiezu berechtigten Personen auf ihren ordnungsgemäßen, den elektrotechnischen Sicherheitsvorschriften entsprechenden Zustand überprüft und festgestellte Mängel unverzüglich behoben werden. Die Zeitabstände der Überprüfungen betragen:
Für Blitzschutzanlagen im allgemeinen längstens 3 Jahre
Für Blitzschutzanlagen im Falle von Verwendung von explosionsgefährlichen, hochentzündlichen oder größeren Mengen von leicht entzündlichen Arbeitsstoffen längstens 1 Jahr

Blitzschutzanlagen sind grundsätzlich nach der zum Zeitpunkt der Errichtung in Geltung gestandenen elektrotechnischen Normen zu prüfen und gegebenenfalls instandzusetzen.